+++ Winterpause: 1. November 2017 - 24. März 2018 +++ Museum Tiroler Bauernhöfe geschlossen - Büro geöffnet: Montag - Freitag +++ Jetzt erhältlich: die neue Audio-Guide-App für Ihr Smartphone +++ Bildband "Tirol unter alten Dächern" +++            

Museum
Tiroler
Bauernhöfe

Treten Sie ein in die Lebenswelt vergangener Generationen und erleben Sie, wie sehr der Wandel der Zeit das Denken und Wirtschaften verändert hat.

DAS FREILICHTMUSEUM ist ein besonderer Erlebnisort für alle Altersgruppen abseits der alltäglichen Hektik. Informationstafeln vor den 
Häusern, bebildert mit historischen Fotografien, lassen das Leben der Landbevölkerung wieder lebendig werden.

Bei einem rund 1,5-stündigen Rundgang wird der Besuch zu einem Spaziergang durch die Vergangenheit, 

deren Lebensart heute nahezu vergessen und verloren ist. Mitmachstationen, Kurzfilme und Themenführungen für Schulklassen geben jüngeren Generationen Auskunft über das Leben unserer Vorfahren.

Bei Führungen durch geschultes Museumspersonal kann auf Wunsch auf Spezialthemen eingegangen werden.

Wir sind für Sie Da
/unsere Ansprechpartner

Dr. Thomas Bertagnolli
Kustos

Ing. Hans Knoll
OBMANN

Hubert Unterrainer
Geschäftsführer

Neue
Einblicke
/in das alte Tirol

Rechtzeitig zum 40-jährigen Bestehen gewährt das Museum Tiroler Bauernhöfe neue Perspektiven.

DAS FREILICHTMUSEUM gibt spannende Einblicke in die Tiroler Vergangenheit, das in 37 histo-
rischen Gebäuden eindrucks-
volle Einblicke gewährt. 

In Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Agentur Atelier
Brückner wurde den stummen Repräsentanten nun auf vielerlei Weise Leben eingehaucht: 

Video-Installationen beleben die Räume, begehbare Pavillons eröffnen neue Ausblicke und spannend aufgebaute Schautafeln geben einen Einblick in die Geschichte der Höfe.


Hör- und Videostationen, Erzählungen von Tiroler Sagen, spielerische Lehrpfade und

Mitmachstationen animieren Kinder und Jugendliche dazu, mehr und mehr in die vergangenen Tage einzutauchen.

Was bleibt, ist der spürbare Einklang zwischen Natur, Tier und Mensch, zwischen Museum und moderner Zeit. Die Audio-Installationen, die in interessanten Dialogen Alltagssituationen aus dem Bauernleben hörbar machen, sind auf Knopfdruck in Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.

Die Erlebnisvielfalt und die liebe-volle Gestaltung des Museums Tiroler Bauernhöfe regen die Fantasie an und schenken einen neuen Blick auf das Früher und das Heute.

„In einer zweistündigen Wanderung von Hof zu Hof kann der Besucher einen Einblick in die bäuerliche Welt von einst erhalten .“

Die
Geschichte
/Unsere
Philosophie

Die Spuren des ursprünglichen Tiroler Bauernwesens bewahren. Zeitzeugnisse geben. Unsere Geschichte mit in die Zukunft tragen.

DIE PHILOSOPHIE des Museums Tiroler Bauernhöfe ist seit der Vereinsgründung im Jahr 1974 dieselbe geblieben.

Hier erleben die Besucher die Lebens- und Wirtschaftsweise der bäuer-
lichen Bevölkerung Tirols in der vorindustriellen Zeit. Der wirtschaftliche Aufschwung, den das Land seit den 1950er-Jahren erlebte, führte gerade in der bäuerlichen Welt zu Umbrüchen. Die alten Bauernhöfe und ihre Nebengebäude wurden den neuen technischen Erfordernissen angepasst – und dafür vielerorts gänzlich abgerissen oder tiefgreifend verändert.

Um diese wertvollen architektonischen Zeitzeugen zu erhalten, legte der Kramsacher Heinz Mantl mit Unterstützung des Bürgermeisters Norbert Gögl und von Dr. Hans Gschnitzer als damaligem Mitarbeiter der Kulturabteilung beim Amt der Tiroler Landesregierung den Grundstein für das Freilichtmuseum.

Nach dem Vorbild der skandinavischen Freilichtmuseen und des Österreichischen Freilichtmuseums Stübing bei Graz entstand in Kramsach das Museum Tiroler Bauernhöfe, das heute mehr denn je seinen Öffentlichkeitsauftrag der Kulturvermittlung, Bildung und Wissenschaft wahrnimmt.

Besonders für junge Menschen, die in einer Zeit fernab der bäuerlichen Traditionen und Lebensweisen aufwachsen, ist ein Besuch im Museum Tiroler Bauernhöfe ein nachhaltiges Erlebnis. Es zeigt eindrucksvoll, wie viel einfacher und komfortabler unser Leben und Arbeiten geworden ist und auch wie das familiäre Zusammenleben in Großfamilien funktionierte.